Oli und Nico präsentieren:

Der Beginn einer Sucht

Angefangen hat alles im Sommer letzten Jahres. Zwar kannten wir uns alle schon vorher, zum Teil von der Schule. Aber der Weg vereinte sich erst wieder, als wir feststellten, dass sich jeder mittlerweile ein Moped zugelegt hatte. Neu gefunden, ging es dann regelmäßig zusammen auf den Bock quer durch die Heimat. Dabei lernten wir dann auch neue Motorradfreunde kennen. So verschlang der ein oder andere Monat gern mehrere hundert Euro Sprit.

 

„Aber was soll der Geiz. Man lebt nur einmal!“

 

Mit jedem Kilometer stieg dann der Rausch nach Geschwindigkeit. Wodurch es eigentlich ein Wunder war, dass wir alle immer gesund und heil wieder zuhause angekommen sind. Oder, wer ist schon mal mit guten 170 km/h durch eine Kurve gefahren, dessen rechte Fahrbahn im letzten Drittel der Kurve mal einfach mit na Baubarke gesperrt ist und die zwei freien Meter links daneben mit Sand bedeckt sind? Das und noch anderen Vorfälle, regen einen schon mal zum Nachdenken an…

 

Das Ende vom Lied war, dass Oli und ich nach der beendeten Saison 2006 beschlossen haben, es mal auf der Rennstrecke zu probieren.

„Gesagt getan!“

 

Da man allerdings noch ab und an auf der Landstraße fahren möchte und nicht sein „schönes“ zugelassenes Moped auf der Rennstrecke zerknallen will, musste ein zweites Moped her.

 

Wenn, dann richtig!

 

Diesen Gedanken haben wir dann auch relativ schnell umgesetzt und jeder hatte im Oktober ein zweites Moped in der Garage.

Klar würden wir auch gerne ein schickes Auto fahren oder öfters ein paar neue Klamotten oder sonstige Sachen kaufen gehen… Aber wir haben uns nun mal DAFÜR entschieden und dem ALLES andere nachgestellt. Jeder Euro, jeder Cent floss ab diesem Tag in diesen Gedanken.

 

„Man lebt nur einmal! Und man ist nur einmal jung!“

 

Jeder brauch Träume um zu leben! Wer keine Träume hat, wird das Leben nie genießen können. Allerdings möchte ich mir nicht mit 30 oder 40 Jahren die Frage stellen:

 

„Was wäre gewesen, wenn wir es probiert hätten?“

 

So schön es ist Träume zu haben, den einen oder anderen Traum sollte man sich doch versuchen zu erfüllen! Scheitern ist dabei keine Schande. Schlimmer ist es, mit dem Gedanken leben zu müssen, nie den Versuch unternommen zu haben, den TRAUM REALITÄT werden zu lassen!

 

„Also wann, wenn nicht jetzt?“

 

Egal wie wir uns Schlagen werden, auf jeden Fall werden wir die „Arbeit“ von Rossi und Co mehr als denn je zu würdigen wissen.

 

 

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!

carpe diem

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